The Moon Girl Challenge
Das goldene Mondmädchen

So funktioniert die Challenge

Diese Woche

Woche vom 26. Oktober 2026

Ein Werk. Sieben Tage. Der literarische Wettstreit um das goldene Mondmädchen.

Zeitlos

Der Wind trägt meine Gedanken, in die Welt hinaus - kennen keine Schranken. Ein Hauch von Leben, ein Hauch von Glück, Gelassenheit bringen sie mir zurück. Verspielt, verträumt, die Zeit versäumt. Am wertvollsten ist sie - wenn man sie nicht misst. Am wertvollsten ist sie - wenn man nicht von ihr spricht. Darum geniesse immer wieder einen Moment - wie jemand, der sie gar nicht kennt. Lebensreise & Seelengeflüster.

— Monika Griesser
6 Stimmen

Hoffnung

und im Nebel wandert meine Sehnsucht und ringt um Sonnenschein, im Glanz der nassen Tropfen, umschließt die Kälte einen Teil von mir. Zu stark ist die Zuversicht erneut vom Licht geweckt zu werden. Der Nebel verliert den Kampf und die sonnendurchflutenden Nebelfelder erfüllen mein ganzes Sein. Ich gehe auf in rauchender Weite und fliege - und fliege mit dir in einen neuen Tag 27.Oktober 26 Aleya - die Künstlerin vom Tegernsee

— Verena Seibold
0 Stimmen

Das Meer und ich (Auszug -...-)

Ich stand am Meer und ich spürte, es hatte mich nicht vermisst. Die Wellen, sie wirkten glücklich, beständig im warmen Licht. ... Du brauchtest nicht länger bleiben. Gott rief deinen Namen sehr früh, damit sich erfüllte dein Leben und Freiheit war alles, was blieb. ... Nun stehe ich hier und schmecke - die Tränen, das Meer und das Licht. Die Zukunft wird hell sein und glücklich, der Augenblick echt und auch nicht. ... Die Tränen - voll Schmerz und auch Freude, das Licht - hoffnungsvoll und gerecht. Die Wellen, sie kommen und gehen. Wir sind hier. Das Meer und auch ich.

— Antje
0 Stimmen

Liebe für die Ewigkeit

Es ist schon so lange her Eine gefühlte Ewigkeit Und doch nur ein Wimpernschlag Deine Stimme hörte ich Tag für Tag. Doch ich vergaß den Klang, die Melodie deiner Stimme Eine gefühlte Ewigkeit Beginnt die Ewigkeit dann Wenn wir den Klang der geliebten Stimme nicht mehr wissen? Schließe ich meine Augen So bist du da, legst deine Hand auf meine Schulter sagst: „Ich bin doch da. Für immer. Werde dich beschützen. Auf all deinen Wegen.“ Mein Herz… In meinen Herzen wirst Du stets sein. Du bist ein Teil von mir. Ist das Liebe? Liebe für die Ewigkeit?

— Nancy Hofmann
2 Stimmen

Aus der Weltliteratur

Zur Einstimmung

Klassiker als Inspiration – außer Konkurrenz, nicht abstimmbar.

Der Panther

Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe so müd geworden, dass er nichts mehr hält. Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt. Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte, der sich im allerkleinsten Kreise dreht, ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte, in der betäubt ein großer Wille steht.

— Rainer Maria Rilke
außer Konkurrenz

Die Stadt

Am grauen Strand, am grauen Meer Und seitab liegt die Stadt; Der Nebel drückt die Dächer schwer, Und durch die Stille braust das Meer Eintönig um die Stadt. Doch hängt mein ganzes Herz an dir, Du graue Stadt am Meer; Der Jugend Zauber für und für Ruht lächelnd doch auf dir, auf dir, Du graue Stadt am Meer.

— Theodor Storm
außer Konkurrenz

Herbsttag

Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß. Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren, und auf den Fluren lass die Winde los. Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr. Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben, wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben und wird in den Alleen hin und her unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

— Rainer Maria Rilke
außer Konkurrenz

Mondnacht

Es war, als hätt' der Himmel Die Erde still geküsst, Dass sie im Blütenschimmer Von ihm nun träumen müsst'. Und meine Seele spannte Weit ihre Flügel aus, Flog durch die stillen Lande, Als flöge sie nach Haus.

— Joseph von Eichendorff
außer Konkurrenz

Wandrers Nachtlied

Über allen Gipfeln Ist Ruh, In allen Wipfeln Spürest du Kaum einen Hauch; Die Vögelein schweigen im Walde. Warte nur, balde Ruhest du auch.

— Johann Wolfgang von Goethe
außer Konkurrenz

Ein Fichtenbaum steht einsam

Ein Fichtenbaum steht einsam Im Norden auf kahler Höh'. Ihn schläfert; mit weißer Decke Umhüllen ihn Eis und Schnee. Er träumt von einer Palme, Die, fern im Morgenland, Einsam und schweigend trauert Auf brennender Felsenwand.

— Heinrich Heine
außer Konkurrenz

Hope is the thing with feathers

“Hope” is the thing with feathers – That perches in the soul – And sings the tune without the words – And never stops – at all – And sweetest – in the Gale – is heard – And sore must be the storm – That could abash the little Bird That kept so many warm –

— Emily Dickinson
außer Konkurrenz

Er ist's

Frühling lässt sein blaues Band Wieder flattern durch die Lüfte; Süße, wohlbekannte Düfte Streifen ahnungsvoll das Land. Veilchen träumen schon, Wollen balde kommen. Horch, von fern ein leiser Harfenton! Frühling, ja du bist's! Dich hab ich vernommen!

— Eduard Mörike
außer Konkurrenz

Sonnet 18

Shall I compare thee to a summer's day? Thou art more lovely and more temperate: Rough winds do shake the darling buds of May, And summer's lease hath all too short a date. So long as men can breathe or eyes can see, So long lives this, and this gives life to thee.

— William Shakespeare
außer Konkurrenz

Meeresstrand

Ans Haff nun fliegt die Möwe, Und Dämmrung bricht herein; Über die feuchten Watten Spiegelt der Abendschein. Graues Geflügel huschet Neben dem Wasser her; Wie Träume liegen die Inseln Im Nebel auf dem Meer.

— Theodor Storm
außer Konkurrenz